Banner_HomeLaubwald Herbst2

Unabhängig meiner früheren Hobbys hat der Hundesport für mich immer eine besondere Vormachtstellung gehabt. Die ersten Begegnungen mit dem Deutschen Schäferhund hatte ich schon in meiner frühen Kindheit. Ich habe immer noch in Erinnerung, dass mein Opa und der Vater meines damaligen (Sandkasten) Freundes Karl Heinz Hundesport betrieben haben. Mein Freund und ich durften zum Wandertag und bei SV-Veranstaltungen in einem von mehreren Schäferhunden gezogenen Sulki mitfahren. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass uns beiden das sehr viel Spaß gemacht hat. Leider hatten meine Eltern nicht so viel Interesse an einer Hundehaltung, sodass ich dann doch erst recht spät zum eigenen Hund gekommen bin.

Mittlerweile habe ich, trotz mehrjähriger Unterbrechung, vom SV das silberne Abzeichen für 25 jährige Mitgliedschaft erhalten.

Berufsbedingt gab es immer wieder Unterbrechungen im Hundesport, bis ich 1981 nach Berlin musste. Auf dem Weg zu meiner neuen Arbeitsstelle kam ich an dem Übungsgelände der damaligen OG Zehlendorf vorbei und nahm mir vor, diese gleich am Wochenende mal zu besuchen.

Das Schicksal nahm seinen Lauf. Ich lernte meine Frau Barbara kennen. Sie hatte damals eine sehr schöne Hündin, mit der sie eigentlich nur mal gelegentlich den Übungsplatz besuchte. Aus meinen ursprünglich geplanten zwei Jahren Berlinaufenthalt sind nun mittlerweile 28 Jahre geworden. Im Mai 2008 hatten wir unsere Silberhochzeit.

Mein erster Hund war „Bronko vom Knüppelbeck“ mit dem ich in der OG Barkelsby Eckernförde gearbeitet habe. Es war eine sehr schöne Zeit und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Hier hatte ich auch meine „Figurantentätigkeit“ begonnen. Mit Naro von Böhnrücks Eck und Oldo von Böhnrücks Eck hatte ich die Gelegenheit, zwei mehrfache BSP – Teilnehmer zu arbeiten. Gleichzeitig hatte ich die Gelegenheit bei meinem Freund und Lehrmeister Günther Lange in der OG Kiel mein Wissen zu erweitern.

1986 kaufte ich mir 1 1/2 jährig von Hans Fiedler den Jonn Fichtenschlag Sohn Boy von der Stadt der weißen Erde. Dank meines Freundes Günther Diegel hatte ich die besten Voraussetzungen, den Hund optimal zu arbeiten. Ich legte dann mit ihm sämtliche Prüfungen ab und bin auch auf LG – Ebene gestartet. Leider wurde der Hund sehr früh krank und konnte nicht mehr in der Leistung eingesetzt werden. Während dieser Zeit hatte ich mir den Zwingernamen „vom Spurker Wald“ schützen lassen. Gleich aus den beiden ersten Würfen war jeweils ein BSP-Teilnehmer hervorgegangen. Arras vom SpurkerWald und Brutus vom Spurker Wald.

Z.Z. habe ich einen jungen Rüden – Uzzo von der Schiffslache – den ich selber arbeite und eine Hündin nach der BSP Teilnehmerin Scylla von der Schiffslache, SchH1, V3, Kkl. 1 auf Lbz angekört und wurde mittlerweile erfogreich zur Zucht eingesetzt.Ich bin richtig stolz auf meine Kleine.